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FassadenFassaden

Die wichtigste Aufgabe eines neuen Fassadenanstrichs ist die Werterhaltung des Hauses.
Dass dabei zugleich das Gesicht des Hauses verschönert wird, ist ein gerngesehener Nebeneffekt. Regen, Hitze und Frost wirken auf die Fassade ein. Putz und Anstrich sollen das Mauerwerk vor den Folgen, z.B. Durchfeuchtung oder Frostschäden, schützen. Kunstharz-Dispersionsfarben halten Schadstoffe ab, die die Fassade angreifen, und verhindern, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk gelangt.
Sie sind aber wasserdampfdurchlässig, damit Feuchtigkeit nach außen abtrocknen kann.

Altanstrich testen

 Kalkanstrich: Saugt die Wand Wasser auf und verändert sich dadurch auch noch der Farbton, deutet dies auf Kalkfarbe hin. Klarheit bringt Ihnen ein Säuretest: Tupfen Sie z. B. etwas Essig auf, hiermit bilden sich bei Kalkanstrichen kleine Bläschen.
 Öl- oder Lackfarbe: Perlt Wasser vom Altanstrich ab, könnte es sich um Öl- bzw. Lack- oder um Dispersionsfarbe handeln. Machen Sie einen einfachen Schleiftest. Bei letzterer setzt sich das Schleifpapier sofort mit Farbpartikeln zu.

Dispersionsfarbe: Den Altanstrich behandeln Sie mit SE-1-Anlauger. Die Beschichtung der Fläche erfolgt dann mit Südwest Super-Fassadenfarbe. Wichtig: Dem Grundanstrich setzen Sie zehn Prozent Südwest Tiefgrund LF zu.

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Untergrund untersuchen

Damit Sie lange Freude am neuen Fassadenanstrich haben, muss der Untergrund untersucht und ggf. gründlich präpariert werden. Nachdem Sie die Art des Altanstrichs getestet haben, überprüfen Sie seine Tragfähigkeit und seine Haftung: Einfach mit Holzstück, Klebeband und ggf. einem Messer.

 Putz auf Tragfähigkeit prüfen: Mit einem weichen Holzstück testen Sie, ob der den neuen Anstrich dauerhaft tragen kann.
Bleiben Späne haften, ist er in Ordnung. Rieselt es dagegen sandig herunter, ist zu grundieren.

So können Sie untersuchen, ob eine Grundierung notwendig ist und welche Farbqualität Sie für Ihre Hausfassade auswählen sollten.

 Anstrich auf Tragfähigkeit prüfen:
a) Bleiben Farbteile an einem Klebestreifen haften, ist der Altanstrich nicht ausreichend tragfähig.
b) Bei Gitterschnitten im Abstand von 2 mm dürfen nicht mehr als 20 Prozent der Felder herausbrechen.

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Fassaden vorbereiten

Ein neuer Fassadenanstrich soll – auch unter extremen Witterungseinflüssen – lange halten. Das kann er nur, wenn Sie seinen Untergrund gründlich vorbereitet haben.

Die wichtigsten Arbeitsschritte:

Fassade von losen Teilen befreien und Schmutz abwaschen.

Risse und auch größere Fehlstellen im Putz sollten Sie mit Südwest Tiefgrund TB behandeln und mit Südwest Fertigspachtel ausbessern.

Kreidende und verwitterte Altanstriche, angewitterte, bisher nicht gestrichene Putze sowie Kalkschlämme werden mechanisch durch Bürsten und Abwaschen entfernt bzw. gereinigt und dann - wie auch Beton und Asbestzement - mit Südwest Tiefgrund TB (lösemittelhaltig) satt grundiert.

Fest am Untergrund haftende und intakte Altanstriche sollten gründlich gereinigt und mit Südwest Tiefgrund LF grundiert werden.

Ob alt oder neu: feste, ungestrichene Putze grundieren Sie mit Südwest Tiefgrund LF (lösemittelfrei).

 Vorbereitung: Besorgen Sie sich, bevor mit den vorbereitenden Arbeiten für neuen Fassadenanstrich beginnen, eine stabile Leiter oder ein Gerüst sowie Folie und Abklebeband, um die Umgebung vor Schäden zu schützen.

Grundregel bei Renovierungen und Neuanstrichen:
Ein Grund- und zwei Deckanstriche sorgen für dauerhaften Wetterschutz. Sie erfüllen alle Anforderungen, die an hochwertige Fassadenanstriche gestellt werden.

 Fläche mechanisch reinigen: Losen Schmutz, kreidende oder abblätternde Farbe sowie Kalkschlämme entfernen Sie mit Bürste und Schwamm. Leichter geht es mit Maschinenkraft - z.B. einer Draht- Reinigungsbürste.
 Risse und Fehlstellen: Lose Teile kratzen Sie aus dem Putz heraus. Fehlstellen werden zuerst mit Südwest Tiefgrund TB behandelt und anschließend mit Fertigspachtel ausgebessert. So erzielen Sie eine hohe Haltbarkeit.
 Oberfläche gründlich reinigen: Stark verschmutzte Flächen sollten mit einem Hochdruckreiniger gesäubert werden. Bemooste, von Algen und Grünbewuchs befallene Stellen sollten Sie mit einem extra Algen- und Moosentferner schrubben.
 Putze: Frischen Putz unbedingt erst sechs Wochen trocknen lassen, ehe Sie mit der Arbeit beginnen. Er wird - wie alter ungestrichener Putz - mit Südwest Tiefgrund LF satt tränkend grundiert. Benutzen Sie Flachpinsel oder Fassadenroller.

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Fassadenfarbe anmischen

 Fassadenfarben: Alle unsere Farben für Hauswände sind umweltfreundlich und wasserverdünnbar. Sie müssen als Grundanstrich mit 5 bis 10 Prozent Wasser verdünnt werden. Die Deckanstriche nur wenig auf gute Streich- bzw. Rollkonsistenz einstellen. Das Wasser gründlich unterrühren. Dabei hilft Ihnen ein Rührquirl, den Sie in Ihre Bohrmaschine einsetzen.
 Abtönfarben: Mit weißer und bunter Farbe können Sie den gewünschten Farbton selbst anmischen. Hauswände sollten in der Regel pastellfarben gestrichen werden. Dafür genügt meist eine geringere Menge Abtönfarbe. Legen Sie eine Musterfläche von einem qm an - und lassen Sie die Farbe durchtrocknen. Nur so lässt sich die Wirkung Ihrer Farbmischung beurteilen.

Tipp
Bauschäden beseitigen: Fassaden mit baudynamischen Rissen sind problematisch. Sie können durch Veränderungen im Untergrund des Gebäudes, durch ein schadhaftes Fundament, falsche statische Berechnungen oder durch unsachgemäßes Bauen verursacht worden sein.
Fassadenrisse erfordern eine besondere Schadensdiagnose sowie Spezialwerkstoffe für Armierung und Rissüberbrückung.
Lassen Sie sich bei einem solchen Schadensbild von einem Experten beraten.

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Klinkerfassaden

Auch Klinkerwände werden, obwohl sie ziemlich beständig gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse sind, im Lauf der Jahre undicht. Die Fugen reißen ab, die Ziegel werden porös - die Fassade wird undicht. Abhilfe können deckende Anstriche schaffen. Sie sind aber nicht erwünscht, da sie die Struktur der Wand und das Fassadenbild stark beeinträchtigen. Nehmen Sie besser eine farblose Fassadenversiegelung, nachdem Sie die schadhaften Fugen saniert haben.

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Farbe auftragen

 Flachpinsel: Wie bei Wandanstrichen im Haus werden als erstes mit einem Pinsel Ecken und Winkel gestrichen, die Sie dem großen Farbroller nicht erreichen können.
 Fassadenroller: Rollen Sie nach dem Eintauchen die Farbe auf dem Gitter ab, damit sie sich ganz gleichmäßig verteilt.
 GestaltungsTipp: Architektonische Details können Sie farblich absetzen. Haben sich für eine getönte Fassade entschieden, lassen mit weiß schöne Akzente setzen. Setzen Sie Farben aber sparsam ein!

Tipp

 Teleskop-Verlängerung: Die Stange erweitert die Reichweite Ihres Farbrollers beträchtlich.

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