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Holzflchen veredelnHolzflächen veredeln

Vorbereitung

Mit leichtem Druck die Oberfläche schleifen - erst mit grober Körnung (100er), dann mit mittlerer und schließlich mit 240er. Anschließend den Staub gründlich entfernen.

Um eine schöne Holzoberfläche zu bekommen, sollte das Holz mit Schwamm und Wasser "gewässert" werden, damit die Holzfasern aufstehen. Nach Abtrocknung mit 240er Schleifpapier in Holzfaserrichtung schleifen und entstauben.

Verletzte Holzporen und Druckstellen quellen. Die Fasern richten sich auf und können so beim Schleifen abgetragen werden.

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Wachs auftragen

Mit Holzwachsen schützen Sie die Oberflächen, ohne sie zu versiegeln. Wachse verschließen die Holzporen nicht, so dass das Holz "atmen" kann. Das heißt: Die natürliche Wasserdampf-Diffusion des Holzes wird nicht unterbunden. Holz zu wachsen ist eine einfache Sache. Nach dem Auftrag und dem Trocknen entsteht der seidige Glanz durch das Einbürsten oder Nachpolieren mit einem feinen Vlies. Verliert sich dieser Glanz im Laufe der Zeit, so kann die Oberfläche ganz einfach wieder aufgefrischt werden.

Festes Wachs reiben Sie mit einem Tuch in die Holzoberfläche ein. Anschließend mit einer Glättbürste seidig polieren.

Flüssiges Holzwachs gibt es farblos und in transparenten Farbtönen. Den Gebindeinhalt vor Gebrauch gründlich aufschütteln und mit dem Ballen (Tricot oder Leinen) zweimal auftragen. Überschüssiges Wachs abnehmen. Nach Trocknung mit einer Glättbürste nachbehandeln. Die Flächen sind wasserabweisend.

Pigmentiertes Wachs färbt helles Holz leicht ein und intensiviert die Eigenfarbe dunkler oder gebeizter Hölzer.

Tipp
Antik-Wachs: Das ideale Mittel, um die Oberflächen alter, abgebeizter Möbel zu veredeln, wird mit einem weichen sauberen Tuch gleichmäßig dünn aufgetragen. Nach der Trocknung mit einem frischen, weichen Tuch oder einer Bürste auf Seidenglanz polieren. Der Wachsüberzug ist nicht wasserfest.

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Lackieren und Lasieren

Eine Lackierung mit Klarlack verleiht dem Holz sicheren Oberflächenschutz. Wenn Sie den Eindruck des Holzes ändern wollen, können Sie es beizen. Holzbeize ist nur für Holzflächen innen und für Möbel geeignet. Für Holz im Außenbereich setzt man Lasuren ein.

Grundiert wird mit verdünntem Klarlack oder einem Schnellschleifgrund. Danach mit 240er Schleifpapier und wenig Druck vorsichtig zwischenschleifen, entstauben und fertiglackieren.

Eine klassische Technik der Holz- Oberflächenbehandlung ist die Ballenmattierung. Mit einer fusselfreien Tricot- oder Leinenballen-Mattine wird die Mattierung Strich neben Strich auf die grundierte Fläche aufgetragen.

Farblose Lackierung und Mattierung intensivieren die Zeichnung des Holzes, sie machen Holz ausdrucksvoller und "lebendiger".

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Beizen

Beizen gibt es in vielen verschiedenen Holz-Farbtönen. Beizen eines Herstellers lassen sich miteinander mischen.

Beste Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn die Beize mit einer weichen Messingbürste in Holzfaserrichtung eingerieben wird.

Holzbeize wird mit Pinsel oder Ballen zügig aufgetragen: 1 x in Richtung der Holzfaser, 1 x quer zur Holzfaser zum Einarbeiten und 1 x in Richtung Holzfaser zum Verschlichten.

Die überschüssige Beize mit Beizpinsel oder einem Lappen entfernen, um keine Fleckenbildung zu erhalten. Den Lappen in Richtung der Maserung führen.

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