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WärmedämmungWärmedämmung

Die Wärmedämmung zählt zu den wichtigsten Maßnahmen bei Aus-, Um- und Neubau. Vier Gründe sprechen dafür:

1. Fossile Energieträger wie Öl oder Gas stehen nur begrenzt zur Verfügung.
2. Bei der Wärmeerzeugung entstehen umweltbelastende Schadstoffe.
3. Energie ist teuer - und vergeudete Wärme kostet unnötig viel Geld.
4. Schlecht gedämmte Wohnungen erzeugen körperliches Unbehagen.

Dämm-Maßnahmen für Alt- und Neubauten bieten also viele Vorteile.
Wärme fließt immer von warm nach kalt. Wärmedämmung heißt daher nichts anderes, als den Ausgleich von hohen zu niedrigen Temperaturen wirksam zu verlangsamen. Ganz unterbinden lässt sich der Wärmeabfluss praktisch nicht.
Im Winter verhindert Dämmung, dass die Wärme aus den geheizten Wohnräumen nach draußen verloren geht - im Sommer umgekehrt, dass nicht allzuviel von der Sonnenhitze ins Haus gelassen wird.
Die meisten Baustoffe sind - im Gegensatz zu ruhender Luft - gute Wärmeleiter: Sie verhindern einen schnellen Wärmeabfluss kaum. Die schlechte Wärmeleitfähigkeit der Luft macht man sich jedoch bei den Dämmstoffen zunutze: Sie haben viele kleine Lufteinschlüsse. Die Dämmwirkung von Bau- und Dämmstoffen ist umso besser, je niedriger ihr Wärmedurchlass-Widerstand - genannt k-Wert - ist.

Wo Dämmung überall notwendig ist

1. Spitzboden: Wird der Platz unterm Giebel nicht ausgebaut, sondern als Stauraum genutzt, so wird die Geschossdecke - z.B. zwischen den Lagerhölzern - gedämmt.

2. Ausgebauter Boden: Die Dicke des Dämm-Materials leitet sich aus der geltenden Wärmeschutz-Verordnung ab. Es gibt drei Möglichkeiten: unter, zwischen und über den Sparren zu dämmen.

3. Außenwände: Um die Wände eines Wohngebäudes gegen Wärmeverluste zu schützen, gibt es verschiedene Lösungen: z.B. Kerndämmung im zweischaligen Mauerwerk, eine hinterlüftete Vor- hangfassade oder ein Wärmedämm-Verbundsystem.

4. Kellerdecke: Der Wärmeabfluss zum unbeheizten Keller läßt sich gut durch die Anordnung einer Wärmedämmung - z.B. direkt unter der Kellerdecke - bekämpfen.

5. Geschoßdecke: Besonders zu nicht bewohnten Räumen unterm Dach fließt viel Wärme ab. Wirksam ist eine Dämmung von oben: durch Verbundplatten, Schüttdämmung oder Mineralwolle.

6. Außenwand-Innendämmung: Kann sehr gut auch bei Altbauten angebracht werden. Verschiedene Dämmarten - z.B. mit Mineralwolle und einer Holzverschalung als Wetterschutz-Haut - können Sie relativ leicht ausführen. Achtung: Lassen Sie von einem Fachmann überprüfen, ob Sie eine Dampfbremse benötigen. Bei styroporkaschierten Gipsplatten ist übrigens eine Verschlechterung der Schalldämmung zu erwarten.

7. Fenster: Achten Sie bei Fenstern auf gute Dichtungen und einem maximalen k-Wert von 1,8.

8. Rohrleitungen: Alle Warmwasser- und Heizungsrohre müssen entsprechend der Heizungsanlagen-Verordnung gedämmt werden.

Gedämmt werden sollten darüber hinaus Kellerwände, Haustüren, Rolladen-Kästen, Anschlußfugen, Kellerfenster, Lüftungsrohre und Briefeinwurf-Schlitze.

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Wie Dämmstoff funktioniert

 Ruhende Luft ist ein schlechter Wärmeleiter: Je mehr Luft ein Baustoff enthält, desto besser seine Dämmwirkung. Und: Je kleiner die Hohlräume, in die Luft eingeschlossen ist - je zahlreicher und kleiner die Luftporen pro Volumeneinheit des Materials sind - desto wirksamer ist der Dämmstoff.
Kennzeichnend für die Wärmeverluste der unterschiedlichen Materialien ist die Wärmeleitfähigkeit. Die Wärmeleitzahl gibt an, wie gut oder schlecht die Dämmwirkung ist: Je geringer der Zahlenwert, desto besser also die Dämmqualität (siehe Tabelle). Bei der Auswahl des Dämm-Materials sollte man ggf. die Anforderungen an Schall- und Brandschutz überprüfen.

 

 

Wärmeleitfähigkeit
Baustoff W/mK Baustoff W/mK
Beton
KS-Vollstein
Lochziegel
KS-Lochstein
Leichtbetonstein
Porenbeton G 4
1,5 / 2,0
0,99
0,7
0,56
0,40
0,27
Holzwollplatten
Blähton
Korkplatten
Mineralwolle
Hartschaum PU
0,093
0,070
0,045
0,035
0,025

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Dämmstoff-Arten

Gerollte Ware: Mineralwolle ist der am häufigsten verwendete Dämmstoff. Ihn gibt es gerollt in verschiedenen Dicken und Breiten - als Randleisten-Matten, Klemmfilze oder einfache Rollfilze. Die Aluminiumkaschierung dient als Dampfbremse. Die gerollte Ware wird vor allem im Altbau zur Wärmedämmung zwischen den Dachsparren eingesetzt und dann mit Gipsplatten verkleidet.

Plattenware: Mineralwolle gibt es - genauso wie Hartschaum - plan in verschiedenen Dicken. Die Hartschaum-Platten sind mit Nut und Feder oder mit einem Stufenfalz ausgerüstet. Keilförmige Platten passen sich durch Gegeneinanderschieben allen Sparrenabständen an - die Überstände werden abgeschnitten. Klemmplatten werden zusammengedrückt und zwischen Balken oder Sparren verklemmt.

Trockenestrich-Elemente: Sie werden auf dem Boden eingesetzt und bestehen aus einer dicken Dämmschicht und einer damit fest verbundenen Platte aus Gips- oder Zement-Faserstoffen. Die Dämmschicht ist aus Hartschaum oder Mineralwolle. Die Elemente haben Nut und Feder bzw. Stufenfalz: Sie lassen sich ohne Wärmebrücken verlegen. Für die Wandverkleidung gibt es spezielle Verbundplatten.

Lose Dämmstoffe: Um Zwischenräume von Außenwänden auszufüllen oder unzugängliche Hohlräume - z.B. Rohrschächte - zu dämmen, gibt es loses Dämm-Material in Säcken: Mineralwolle, Hartschaum-Kügelchen oder expandiertes, vulkanisches Gestein - z.B. Perlite. Letzteres Material verwendet man auch als Schüttdämmung auf Geschossdecken, die mit Verlegeplatten abgedeckt werden.

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Steildach von innen dämmen

 Zwischen den Sparren: Einfach zu verlegen ist mit Aluminiumfolie kaschierter Mineralwolle-Filz. Die Bahnenware ist auf beiden Seiten mit verstärkten Randleisten versehen, die zur einfachen Befestigung an Sparren oder Kanthölzern dienen. Die Breite der Dämmstoff-Bahn muss genau auf die Sparrenabstände abgestimmt werden.
 Zwischen den Sparren: Platten oder passend lange Abschnitte von der Rolle mit 1 cm Überbreite quer zwischen die Sparren klemmen. Die Vorteile: kaum Verschnitt, optimale Anpassung an alle Sparrenabstände, Arbeit mit handlichen Abschnitten. Beim hinterlüfteten Dach muss der Hinterlüftungs-Querschnittes eingehalten werden.
 Zwischen den Sparren: Klemmfilz ist auf 50 Prozent seines Volumens komprimiert und entfaltet sich beim Ausrollen. Der Einbau ist einfach: Sparrenabstand messen, Material mit Klemmzugabe abschneiden, zusammendrücken und zwischen die Sparren klemmen. Als Wasserdampf-Bremse mindestens 0,2 mm dicke PE-Folie aufbringen.
 Unter den Sparren: Dämmplatten aus Hartschaum, die auf Gipsplatten kaschiert sind, werden direkt unter die Sparren gesetzt. Das Verbundsystem kann entweder als Alleindämmung eingesetzt werden, oder aber, um zusätzliche Dämmwirkung zu erzielen, wenn die Sparrentiefe allein für die notwendige Dämmung nicht ausreicht.

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Steil- und Flachdach von außen dämmen

Wenn die Dachhaut sowieso erneuert werden muss, ist es sinnvoll, das Dämm-Material von außen aufzubringen. Schlecht gedämmte, bereits ausgebaute Dachräume erhalten so nachträglich - ohne inneren Umbau - eine gute Dämmung.

 Auf den Sparren: Soll beim Altbau von außen gedämmt werden, muss die vorhandene Dacheindeckung entfernt werden. Für die Dämmung auf der kalten Seite - bauphysikalisch gesehen die beste Lösung - bieten sich spezielle Systeme an, die aber u.U. Vollschalung erforderlich machen. Auf die Platten kommt wieder eine Lattung, die die alten oder neue Dachpfannen trägt.
 Zwischen den Sparren: Bei bereits ausgebauten Dachräumen kann eventuell auch eine nachträgliche Dämmung zwischen den Sparren vorgenommen werden. In puncto Winddichtigkeit und Dampfsperre sind ggf. zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Bei allen Arbeiten auf dem Dach sind unbedingt besondere Sicherheitsvorkehrungen - z.B. mit einem Halteseil - zu treffen.
 Flachdach-Dämmung: Mit speziellen Dämmplatten lassen sich auch Flachdächer nachträglich dämmen. Das gilt hauptsächlich für beschichtete Betondächer. Die Platten, die mit Nut und Feder ineinander greifen, werden lose aufgelegt und mit einer Kiesschüttung abgedeckt. Die Platten sind aus Extruderschaum gefertigt und haben eine trittfeste Oberfläche: Sie sind begehbar.

Tipp
Dachdämmung beim Neubau: Die Außendämmung eines Dachstuhls mit Verbundplatten auf den Sparren ist auch für Neubauten eine gute Lösung. Bei dieser Bautechnik wird im Dachraum Platz gespart. Die sichtbaren Sparren in den Dachschrägen bieten reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten.

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Decke zum nicht ausgebauten Dachboden dämmen

Ist der Dachboden eines Hauses nicht ausgebaut bzw. das Steildach nicht gedämmt, geht viel Wärme durch die Decke des oberen Geschosses verloren. Mit einfachen Mitteln läßt sich Abhilfe schaffen.

 Hartschaum-Platten: Eine glatte, geschüttete Betondecke bietet sich für das Auslegen mit Hartschaum-Platten an. Dicke Platten werden mit versetzten Fugen oder dünnere in zwei gegenläufigen Schichten ausgelegt und am Rand durch Keile gesichert. Als Lauffläche legen Sie Trockenestrich- oder Verlege-Spanplatten oben drauf.
 Mineralwolle: Bei den nach oben offenen Zwischenräumen einer Holzbalken-Decke bietet sich eine Dämmung mit Mineralwolle in Platten oder Bahnen an. Das Material wird lose ausgelegt, die Ecken werden gut ausgestopft. Als Lauffläche kommen Verlegeplatten oder einfache Nut- und Federbretter (Rauhspund) auf die Balken.
 Schüttdämmung: Auch eine Schüttung aus Dämm-Material ist für den Boden des Dachraumes geeignet. Meist wird Perlite eingesetzt, ein technisch aufbereitetes, vulkanisches Gestein. Das Material kommt entweder zwischen die Balken, oder wird auf den Dielen flächig ausgebracht. Die Abdeckung erfolgt mit Dämm-oder Verlegeplatten.

Wissenswertes
Dampfsperre: Wasser ist ein guter Wärmeleiter. Die beste Dämmung nützt nichts, wenn Feuchtigkeit in das Bauteil eindringt. Es muss aber nicht nur gegen Regenwasser, sondern auch mit einer Dampfsperre aus Kunststoff-Folie gegen Wasserdampf aus den Innenräumen geschützt werden.

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Außenwand dämmen

Außenwände von Häusern kann man auf dreierlei Weise dämmen: von außen, als Kerndämmung und von innen. Die aufwendigste, aber auch effektivste Art ist das Vorhängen einer Wärmeschutz-Fassade mit Kerndämmung. Die Außendämmung ist bei Altbauten, deren Fassade verändert werden kann, erste Wahl. Entweder als Vorsatzschale - Hartschaum-Platten plus Riemchen - oder als aufwendige Kerndämmung mit Dämmplatten und vorgemauerter Schale. Die Innendämmung - z. B. mit Gips-Hartschaum-Platten - ist billiger und einfacher. Allerdings entstehen Wärmebrücken im Bereich der Raum-Außenecken und der Zimmer-Trennwände.

 Außendämmung: Auf die Mauer werden Hartschaum-Platten geklebt, die durch Nut und Feder oder einen Stufenfalz eine geschlossene Fläche bilden. Druckfest wird die Dämmung durch ein Gewebe, das in die Kleberschicht der Flachverblender eingebettet wird. Das Fundament für die Wand braucht nicht verstärkt zu werden.
 Kerndämmung: Dämmplatten aus Hartschaum oder Mineralwolle mit entsprechender bauaufsichtlicher Zulassung werden mit Mauerankern auf der Außenwand befestigt. Die Edelstahl-Anker dienen auch dazu, die Halbstein-Mauer zu befestigen. Sie schützt die Wärmedämm-Schicht. Das Fundament muss verstärkt werden.
 Innendämmung: Kann eine Dämmung von außen nicht erfolgen - z. B. bei Denkmalschutz oder bei einer Kellerwand - bleibt nur die Dämmung mit Gips-Dämmstoff-Platten von innen. Sie werden auf die Wand geklebt, und die Fugen verspachtelt. In der Regel muss eine Dampfbremse eingebaut werden, damit die Wand nicht durchfeuchtet.

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Kellerwand von innen und außen dämmen

Wohnraum ist knapp und teuer. Deswegen werden Kellerräume heute häufig für Wohnzwecke oder als Fitness- bzw. Hobbyraum genutzt. Die Dämmung der Kellerwände von innen oder außen verbessert das Raumklima. Aber auch in traditionell genutzten Kellerräumen soll die Hauswärme nicht in das kühle Erdreich entweichen.

 Innendämmung: Die einfachste Möglichkeit, Kellerwände zu dämmen, bietenVerbundplatten auf der Wand-Innenseite. Vorbedingung dafür ist, dass die Wände trocken sind. Die Platten werden mit Klebemörtel angebracht. Ihre Oberfläche können Sie streichen oder tapezieren. Bei Innendämmung ist in der Regel eine Dampfbremse notwendig, um Tauwasser-Niederschlag in der Wand zu vermeiden.
 Innendämmung: Dämmplatten aus Hartschaum oder Mineralwolle können auch zwischen einer Unterlattung angebracht werden. Dazu befestigen Sie Holzlatten in Dämmstoffdicke mit Schrauben und Dübeln im 60-cm-Abstand an der Wand und klemmen den Dämmstoff dazwischen. Als feste Oberfläche schraubt man Gipsplatten auf oder bringt eine dekorative Profilholz-Verkleidung an.
 Innendämmung: Dämmplatten aus Hartschaum oder Mineralwolle können auch zwischen einer Unterlattung angebracht werden. Dazu befestigen Sie Holzlatten in Dämmstoffdicke mit Schrauben und Dübeln im 60-cm-Abstand an der Wand und klemmen den Dämmstoff dazwischen. Als feste Oberfläche schraubt man Gipsplatten auf oder bringt eine dekorative Profilholz-Verkleidung an.

Tipp
Kellerwände trocken legen: Sind die Wände des Kellers feucht und müssen für eine Außendämmung freigegraben werden, sollten Sie sie gleichzeitig durch eine Dränage dauerhaft trocken legen.

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Rohre dämmen

 Die Rohre der Heizung müssen überall in unbeheizten Räumen entsprechend der Heizungsanlagen-Verordnung gedämmt werden. Für alle gängigen Rohrdurchmesser gibt es Dämm-Mäntel sowohl aus Weich- oder Hartschaum als auch aus Mineralwolle. Auch Heizungsrohre, die in Schächten verlegt werden, müssen gedämmt werden. Auch die Warmwasser-Leitungen sollten einen Rohrmantel erhalten.
 Rohrmäntel sind in Längsrichtung offen und können so über die Rohre der fertigen Installation geschoben und dann verschlossen werden. Je nach System erfolgt das mit Hilfe eines reißverschlußartigen Kunststoff-Profils oder mit Dauer-Klebestreifen. Für Ecken und Abzweigungen gibt es passende Formteile. Die Dämm-Mäntel können aber auch mit einem Messer dem Abzweig angepaßt werden.

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Dmmputz

 Dmmputze oder Dämm-Mörtel können den Wärmeschutz von Bauteilen verbessern. Geblähte Mineralien wie Perlite oder Blähton werden normalem Zement- oder Kalkmörtel zugeschlagen und sind so als Fertigputze im Handel. In Dicken von 5 cm und mehr können damit Fassaden oder Teile davon wirksam gedämmt werden. Mit Dmmputzen kann man auch sehr gut Rohrschächte ausfüllen.

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Dämmschaum

 Mit Bauschaum, den man zum Beispiel zum Festsetzen von Türzargen oder Fenstern benutzt, kann man schlecht zugängliche Zwischenräume und Fugen gut gegen Wärmeverluste dämmen. Der ausgehärtete Schaum hat ähnlich gute Dämmwerte wie Hartschaum, paßt sich aber seiner Umgebung ohne Zwischenraum an und macht auch Anschlußfugen gleichzeitig dicht gegen Wind und Luftzug.

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Weitere Dämm-Maßnahmen

Je besser die Außenhülle, also Dach und Wände, eines Hauses, gedämmt sind, desto problematischer sind die kleinen, ungedämmtem Restflächen und Bauteile: Denn bei Wärmebrücken schlägt sich, wenn das Temperaturgefälle von innen nach außen groß ist, Feuchtigkeit am oder im Bauteil nieder.
Typisch ist Feuchtigkeit an Eisenträgern über Fenstern, in Heizungsnischen, an Fensterrahmen, Außentür-Füllungen oder schlecht eingebauten Dachfenstern. Aber auch direkt im Mauerwerk kann sich der in der Luft enthaltene Wasserdampf als Durchfeuchtung bemerkbar machen und die ganze Dämmwirkung aufheben.

 Rolladen-Kästen: Häufig nur aus dünnem Blech oder Kunststoff, lassen diese über Fenstern und Türen montierten Kästen viel Wärme entweichen. Ihre Deckel lassen sich von innen abnehmen und die Kastenwände mit Hartschaum auskleiden. Ist dafür im Kasten kein Platz, können Sie direkt von außen eine wärmedämmende Platte aufsetzen.
 Zwischenwände: Leichtbauwände zwischen beheizten und unbeheizten Räumen müssen nach den Vorgaben der Wärmeschutz-Verordnung gedämmt werden. Dafür können Sie den Dämmstoff entweder in den Hohlraum einbringen und mit Gipsplatten verkleiden. Oder Sie setzen Gips-Dämmstoff-Platten auf die vorhandene Wand.
 Haustüren: Wenn der Wind durch den Briefschlitz der Haustür pfeift, geht viel Energie verloren. Sie können den Wärmeverlust leicht reduzieren, wenn Sie eine Innenklappe anbringen. Die Haustür nachträglich zu dämmen ist technisch schwierig. Kaufen Sie eine neue Haustür, sollten Sie darauf achten, dass das Türblatt gedämmt ist.

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